Anreise mit Auto

Anreise mit Auto

Besten Nach unserer Erfahrung führt die schnellste und angenehmste Route von Mitteleuropa zu unseren Touren über Wien.

Von Wien über Budapest - Szeged - Nadlac - Arad - Deva bis Sebes müsst ihr mit mindestens acht Stunden Fahrzeit rechnen. Das gilt allerdings nur bei beherzter Fahrweise, kurzem Grenzaufenthalt und wenn man ohne Hänger unterwegs ist. Nehmt ihr es lieber gemütlich, müsst ihr zwischen 12 und 14 Stunden einkalkulieren (eine zusätzliche Stunde "verliert" man bei der Hinreise durch die Zeitverschiebung, die holt man dann bei der Heimfahrt aber wieder auf...)

Vignettenpflicht herrscht in Österreich und in Ungarn auf der E1. Die Vignette könnt ihr an der Grenze gegen Euro "eintauschen", auch die Maut auf der E5 in Ungarn kann mit Euro bzw. via Kreditkarte bezahlt werden. Nehmt eher kleine Euro-Scheine mit, da man Wechselgeld in Forint herausbekommt. Auch in Rumänien gibt es eine Vignette, die sich „ Rovigneta“ nennt und meist bei den Petrom Tankstellen zu bekommen ist.

Und nun die Wegbeschreibung mit einigen praktischen Tipps:

Auf der Autobahn von Wien in Richtung Budapest ca. 15 Kilometer vor Budapest nach rechts auf die Umfahrungsautobahn in Richtung Szeged abbiegen (Achtung: Die 80er-Beschränkung dort wird regelmäßig mittels Radar kontrolliert). Der Umfahrung Budapest folgen dann ca. 150 Autobahnkilometer. Anschließend fährt man die Bundesstraße über Szeged-Mako zur Grenze Nagylack-Nadlac. Seit Rumänien in der EU ist geht es an der Grenze meist schnell und unkompliziert.

In Ungarn gilt für Pkw mit Hängern eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern auf der Autobahn und 70 Stundenkilometern auf Freilandstraßen. Vermeidet es, die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten in Ungarn mit mehr als 40 Stundenkilometern zu überschreiten - ansonsten kann euch ein gegebenenfalls sehr zeitaufwändiges Theater inklusive Schnellrichter blühen. Geschwindigkeitsüberschreitungen unter 40 Stundenkilometern werden mit einem Erlagschein "belohnt".

Durch Rumänien führt eine ganz passable "Europastraße" mit einigen Ortsdurchfahrten. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit für Pkw mit Hängern ist 80 Stundenkilometer. Kontrolliert wird das aber nicht - außer bei den Ortsdurchfahrten (und da sogar regelmäßig). Obwohl die meisten Einheimischen vor allem in Ortschaften selbst rasen, rate ich hier zur Vorsicht. Erstens wohnen hier Menschen und ausserdem geht ein Vielfaches von dem, was ihr mit dem Rasen durch die Ortschaften an Zeit gutmachen könnt, beim Strafe zahlen garantiert wieder drauf.

Gut aufpassen heißt es bei Nacht: Nicht alle Verkehrsteilnehmer sind beleuchtet (zB Pferdefuhrwerke und Radfahrer) und vor allem an den Wochenenden und den zahlreichen Feiertagen sind immer wieder stark alkoholisierte Fußgänger auf der Straße unterwegs. Wir versuchen immer den Freilandstraßen-Abschnitt bei Tag zu fahren.
Und noch ein Tipp: Wenn ihr weiter als von Österreich oder Süddeutschland anreist, plant am Übernachtungen entlang der Strecke ein.

Und: Alleinfahrer bitte melden, dann können wir eventuell Mitfahrer oder einen Platz in einem anderen Pkw vermitteln.

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